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Katzenverhalten – Katzenpsychologie

   

Eine Katze verhält sich immer so, wie es ihrer Natur entspricht und wie ihre Bedürfnisse sind. Eine Katze ist ein Tier, leider auch ein kleines Raubtier. Eine Katze ist nachtaktiv. Eine Katze ist eine Persönlichkeit, ein Individuum. Eine Katze hat ihren eigenen Kopf, ihren eigenen Willen.

 

Eine Katze braucht Liebe und Fürsorge, aber auch Freiheit und Unabhängigkeit. Eine Katze möchte an Ihrem Leben teilhaben, aber auch eigenständig sein.

 

Und Katzen haben intensive mentale Fähigkeiten, einen 7. Sinn, sie sind sehr instinktiv und sensibel. Sie fühlen und spüren alles.

 

Und es gilt: Wie der Mensch, so die Katze...

 

Nicht selten wohnt bei einem hektischen Menschen eine hektische Katze, in einem unruhigen Zuhause eine evtl. aggressive Katze, bei einem ruhigen Menschen eine ruhige Katze, bei einem gerne redenden Menschen eine „Maunze-Katze“, bei einem ausgeglichenen Menschen eine ausgeglichene Katze.

 

Sie selber können durch Ihr Verhalten, Ihre Ausstrahlung, Ihre Eigenarten und Ihre Persönlichkeit entsprechend Ihre Katze absolut beeinflussen – positiv genauso wie negativ.

 

Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die Katze nicht ausgeglichen, zufrieden und entspannt ist...

 

Unsere Katzen fühlen absolut mit uns. Sie spüren unsere Freude, unsere Angst, unseren Kummer, unsere Trauer, unsere Sorgen, unser Glück. Und sie reflektieren entsprechend.

 

Je ausgeglichener daher der Mensch ist, umso ausgeglichener ist die Katze.

 

Gleichfalls aber spielt die „Geschichte“ der Katze eine wichtige Rolle. Denn hat Ihre Katze früher viel Unschönes erlebt, z.B. eine Katze aus dem Tierheim, dann kann dies noch „nachwirken und tief in ihr sitzen“, auch wenn sie jetzt ein liebevolles und endgültiges Zuhause hat.

 

Wenn man seine Katze verstehen möchte, dann muß katze sitzt im blumentopfman sich in sie hinein versetzen. Stellen Sie sich vor, Sie wären eine Katze, Sie wären Ihre katze. Sie sind klein und können nicht reden...

 

Wenn eine Katze sich nun „auffällig“ verhält, so hat dies immer seinen Grund, der entweder in der Vergangenheit liegt oder noch vorhanden ist.

 

Hat die Katze Probleme, ist sie unglücklich, mit etwas nicht einverstanden, kann sie etwas nicht verarbeiten, ist sie traurig oder hat sie Kummer, dann bedenken Sie immer, daß Ihre Katze ja nicht reden kann. Und so sucht sie sich andere Möglichkeiten, Ihnen mitzuteilen, daß sie da ein Problem hat.

 

Oft wird sie dann unsauber, als eine Art Ausdrucksform, als Protest. Oder sie verhält sich aggressiv, vielleicht aus purer Angst. Sie kann auch „Kompensationshandlungen“ entwickeln, wie z.B. ihr Fell anknabbern oder auslecken, sich hektisch putzen, etc.

 

Versuchen Sie hier immer zu überlegen, was Ihre Katze Ihnen mit diesen Auffälligkeiten sagen möchte.

 

Nicht selten gibt es auch Missverständnisse zwischen Katze und Mensch oder auch unter den Katzen. Diese  Missverständnisse müssen nun wieder aus der Welt geräumt werden.

 

Aber auch ein Trauma, das Ihre Katze erlebt hat, kann ihr Verhalten stark verändern. Sie braucht Hilfe, professionelle Hilfe.

 

Gerade die ersten Lebenswochen eines Katzenbabys sind absolut prägend. Eine Katze, die natürlich und wild aufwächst, wird von ihrer Katzenmutter alles lernen, was sie später zum eigenständigen Überleben braucht. Sie hat eine natürliche Scheu und Angst vor Menschen, und sie wird immer ein guter Jäger draußen sein.

 

Ein Katzenkind, das von Anfang an „wohl behütet“ Zuhause aufwächst, Zuhause geboren wurde, wird von Anfang an Vertrauen zu Menschen haben und Menschen und ein Zuhause brauchen, um glücklich zu sein. Es kann sich draußen nicht selbst versorgen, weil es dies nie gelernt hat.

 

Und ein Kätzchen, das früh die Mutter verliert, das im Tierheim aufwächst, vielleicht gar der Tötung knapp entkommen ist, kann ein Trauma entwickeln, das nur mit der Zeit und mit ganz viel Liebe und Geduld, ggf. mit fachkundiger Unterstützung, aufgearbeitet und abgebaut werden kann.

 

Jede Verhaltensauffälligkeit hat immer ihre Ursache. Keine Katze ist „psychisch gestört“ oder grundlos verhaltensauffällig.

 

Wenn Sie selber mit Ihrer Katze nicht weiterkommen, ihr nicht helfen können, dann sollten Sie sich am besten an einen erfahrenen und fachkundigen Katzenpsychologen wenden.

 

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kirstenschulitz katzensprechstunde

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Katzenpsychologin Kirsten Schulitz berät online und weltweit seit 2001
Ganzheitliche Katzenberatung: Katzenpsychologie und Katzenhomöopathie

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